Eine kausale KI mit komplexen, evolutionären Systemen verbinden
Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) vollzieht sich gegenwärtig ein Paradigmenwechsel von rein statistischen Korrelationen zu dynamischen Ursache-Wirkungsmodellen. Als Erfolg versprechende Grundlage für diese kausale KI bietet sich die Theorie komplexer, evolutionärer Systeme an, die unser Expertennetzwerk Competivation seit einigen Jahren auf reale Managementprobleme anwendet. Diese beiden Entwicklungslinien gilt es zu verbinden. Das Interesse von Investoren an dem Heidelberger Startup Kausable AI zeigt, wie groß das Potenzial dieses Paradigmenwechsels ist.
In unserem neuen Blogpost erläutere ich, wie die Managementtheorie komplexer, evolutionärer Systeme der kausalen KI zum Durchbruch verhelfen kann.
Connecting causal AI with complex evolutionary systems
In the field of artificial intelligence (AI), a paradigm shift is currently underway from purely statistical correlations to dynamic cause-and-effect models. The theory of complex, evolutionary systems—which our expert network Competivation has been applying to real-world management problems for several years—offers a promising foundation for this causal AI. The goal is to integrate these two lines of development. Investor interest in the Heidelberg-based startup Kausable AI demonstrates just how great the potential of this paradigm shift is.
In our new blog post, I explain how the management theory of complex, evolutionary systems can help causal AI achieve a breakthrough.
Connective strategic management in the age of AI
The fifth stage of connective strategic management (Strategy 5.0) continues to evolve. Currently, the focus is on the connectivity between human and artificial intelligence. To better understand this connective intelligence, it helps to examine the forms of connectivity in strategic management more closely. This yields important implications for teaching and research regarding the changing workplace in the AI era.
In this new blog post, I summarize various forms of connectivity in the fifth stage of strategic management and draw conclusions regarding connective intelligence.
Verbindendes strategisches Management im KI-Zeitalter
Die fünfte Stufe eines verbindenden strategischen Managements (Strategie 5.0) entwickelt sich weiter. Gegenwärtig liegt ein Fokus auf der Konnektivität von menschlicher und Künstlicher Intelligenz. Um diese verbindende Intelligenz besser zu verstehen hilft es, sich intensiver mit den Formen der Konnektivität im strategischen Management zu beschäftigen. Hieraus ergeben sich wichtige Implikationen für die Lehre und Forschung zu einem Wandel der Arbeitswelt im KI-Zeitalter.
In diesem neuen Blogpost fasse ich verschiedene Formen der Konnektivität in der fünften Entwicklungsstufe des strategischen Managements zusammen und leite hieraus Schlussfolgerungen für eine verbindende Intelligenz ab.
Gestaltende Innovationsforschung zu KI-Anwendungen
Weltweit stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, bei der Künstlichen Intelligenz (KI) nicht den Anschluss zu verlieren und mit KI-Werkzeugen, die ihr spezifisches Wissen nutzen, Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Diese Entwicklung führt zur Renaissance einer gestaltenden Management- und Innovationsforschung, die das Ziel hat, Theorie und Praxis zu verbinden. Dabei verlagert sich die Forschung von der empirischen Arbeit an Universitäten zu einem verbindenden Gestalten in Reallaboren des Wandels.
In diesem Blogpost skizziere ich die Entwicklung des gestaltenden Forschungsansatzes, zeige seine Vorteile auf und erläutere ein allgemeines Vorgehenskonzept.
Design-oriented innovation research on AI applications
Around the world, many companies face the challenge of keeping pace with artificial intelligence (AI) and gaining a competitive edge through AI tools that leverage their specific expertise. This development is leading to a renaissance in design-oriented management and innovation research, which aims to bridge the gap between theory and practice. In the process, research is shifting from empirical work at universities to connective design in real-world laboratories of change.
In this blog post, I outline the development of the design-oriented research approach, highlight its advantages, and explain a general procedural concept.
Designing trustworthy high-performance systems
In recent years, the importance of connective strategic management has continued to grow. In light of the dynamic development of artificial intelligence (AI) and new geopolitical challenges, the design of trustworthy high-performance systems has become a focal point of interest. In this context, the term „high performance“ is being reinterpreted in business and politics. An important field of action here is design-oriented management research.
In our first blog post of 2026, I address the question of what important areas of action for Europe in terms of trustworthy high-performance systems are.
Gestaltung von vertrauenswürdigen Hochleistungssystemen
In den letzten Jahren hat die Bedeutung eines verbindenden strategischen Managements weiter zugenommen. Angesichts der dynamischen Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) und neuer geopolitischer Herausforderungen ist die Gestaltung von vertrauenswürdigen Hochleistungssystemen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. In diesem Zusammenhang erlebt der Begriff Hochleistung in Unternehmen und in der Politik eine Neuinterpretation. Ein wichtiges Handlungsfeld ist hierbei die gestaltende Managementforschung.
In unserem ersten Blogpost des Jahres 2026 beschäftige ich mich mit der Frage, was für Europa wichtige Handlungsfelder von vertrauenswürdigen Hochleistungssystemen sind.
Disruption der Management Education für KI-basierte Neuausrichtungen
Eine der großen Herausforderungen, vor der Europa steht, ist die KI-basierte, strategische und organisatorische Neuausrichtung von Unternehmen. Eine wichtige Erfolgsvoraussetzung für diese Aufgabe ist die Verbesserung der Management Education im Rahmen eines lebenslangen Lernens. Dabei sind die Hochschullehre und die Personalentwicklung auf der Suche nach einer neuen Balance zwischen traditionellen und innovativen Ansätzen. Anhand von zehn Einflussfaktoren skizziere ich das Spektrum der vorhandenen Ausprägungen. Hieraus ergeben sich für Bildungsanbieter Chancen zur Differenzierung in einem härter werdenden internationalen Wettbewerb. Spannende Fragen sind, wer die seit langem begonnene Disruption der Management Education in welcher Form weiter vorantreibt.
In diesem Blogpost berichte ich über meine Erfahrungen in der Hochschullehre und Beratung zum Thema Personalentwicklung bei Neuausrichtungen.
Disruption of management education for AI-based realignments
One of the major challenges facing Europe is the AI-based strategic and organizational realignment of companies. An important prerequisite for success in this task is the improvement of management education within the framework of lifelong learning. In this context, university teaching and human resources development are seeking a new balance between traditional and innovative approaches. Using ten influencing factors, I outline the spectrum of existing characteristics. This presents opportunities for education providers to differentiate themselves in an increasingly competitive international market. Exciting questions arise as to who will continue to drive forward the long-standing disruption of management education and in what form.
In this blog post, I report on my experiences in university teaching and consulting on the topic of personnel development in the context of realignments.