Ganzheitliches Innovationsmanagement

Innovationen sind für den Erfolg eines Unternehmens unverzichtbar. Dennoch sehen viele Führungskräfte bei dieser Managementaufgabe Verbesserungsbedarf. Eine Ursache hierfür liegt darin, dass häufig ein konzeptioneller Rahmen für das Innovationsmanagement und seinen Beitrag zur Wertsteigerung des Unternehmens fehlt. Der von Competivation entwickelte Ansatz eines ganzheitlichen Innovationsmanagements liefert einen solchen Rahmen.

Die Herausforderung für ein ganzheitliches Innovationsmanagement besteht in der Integration von Bausteinen aus unterschiedlichen Funktionsbereichen. Die wesentlichen Bausteine sind:

Das Innovationssystem eines Unternehmens entsteht aus dem Zusammenwirken dieser Bausteine. Competivation unterstützt seine Klienten bei der Gestaltung ihres spezifischen Innovationssystems und der Weiterentwicklung einzelner Bausteine (siehe Abbildung).

Ausgehend von der Erfahrung aus unseren Beratungsprojekten stellen wir in unserem neuen Buch „Der Innovationsmanager“ einen konzeptionellen Rahmen für die Wertsteigerung mit einem ganzheitlichen Innovationsmanagement vor. Innerhalb der Bausteine gibt es eine Reihe von Handlungsfeldern, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Gemeinsam mit unseren Klienten haben wir in diesen Feldern eine Vielzahl erfolgreicher Projekte bearbeitet (siehe Abbildung).

Innovationsbaustein Ganzheitlicher Ansatz 2

Baustein: Innovationsstrategie

In einem durch Komplexität und Dynamik geprägten Umfeld werden neue strategische Handlungsmuster immer wichtiger. Neben dem klassischen Ansatz gewinnen visionäre, agile und kooperative Muster an Bedeutung, und es gilt, die Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb eines Innovationsökosystems zu gestalten. Diese Muster zielen darauf ab, Angriffe von disruptiven Wettbewerbern zu antizipieren oder auf diese angemessen zu reagieren.

Technologie- und Innovationsstrategien sind stärker auf temporäre Wettbewerbsvorteile gerichtet. Dabei steigen die Anforderungen an eine Vorausschau (Foresight) auf relevante Entwicklungen.

In vielen Branchen waren in den letzten Jahren Geschäftsmodell-Innovationen und Methoden wie das Design Thinking ein zentrales Thema. Gegenwärtig steigt die Bedeutung neuer technologiegetriebener Geschäftsmodelle z.B. ausgehend vom Internet der Dinge. Neben neuen Ideen kommt es dabei auf das Testen der zugrunde liegenden Annahmen an.

Gemeinsam mit unserem Netzwerk aus Technologie- und Branchenexperten bringen wir bei der Strategieberatung methodische Kompetenz, Kreativität und Umsetzungserfahrung ein.

Baustein: Forschungs- und Entwicklungs- /Technologiemanagement

Die weitere Leistungssteigerung ihrer eigenen Forschung und Entwicklung (F&E) ist insbesondere für Unternehmen in technologieintensiven Branchen von entscheidender Bedeutung. Neue Impulse gehen von agilen Methoden wie Scrum aus.

Außerdem werden externe Ideenlieferanten immer wichtiger. Die Erfahrung aus Open-Innovation-Projekten zeigt, dass ein klares Konzept z.B. für den Methodeneinsatz beim Crowdsourcing erfolgsentscheidend ist. Insgesamt kommt es darauf an, dass sich die internen F&E-Aktivitäten und die offene Innovation sinnvoll ergänzen. Darüber hinaus wird es im internationalen Wettbewerb immer wichtiger, das geistige Eigentum zu schützen. Dies gilt auch für die Kooperation mit IT-Partnern.

Mit der Lean-Startup-Bewegung erlebt das Corporate Venture Management eine Renaissance, bei dem sich etablierte Organisationen an jungen Unternehmen beteiligen. Neben dieser externen Variante entstehen von Unternehmen initiierte Corporate Digital Labs, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen.

Beim Thema Innovation Labs gehört Competivation seit seiner Gründung zu den Vordenkern. Hieraus sind neue Ansätze zur Verbesserung der Anschlussfähigkeit dieser Einheiten an die etablierte Organisation entstanden, an denen wir gegenwärtig arbeiten.

Baustein: Innovationsmarketing und neue Wertschöpfungsmodelle

Das Ziel des Innovationsmarketings ist die Wertsteigerung durch eine stärker bedarfsorientierte Erschließung von Innovationsfeldern. Dabei spielt die Schaffung von Problemlösungen und Erlebnissen gemeinsam mit Kunden eine zentrale Rolle (Experience Co-Creation).

Bei der Eroberung der Schnittstelle zum Kunden werden hybride Leistungsbündel immer wichtiger. Diese verbinden digitale und persönliche Dienstleistungen mit physischen Produkten. Traditionelle Industrie-Unternehmen können von den Stars aus dem Silicon Valley lernen, wie man mit digitalen Netzwerken und Plattform-Geschäftsmodellen Wettbewerbsvorteile erzielt.

Mit der kundenindividuellen Massenproduktion (Mass Customization) ist bereits vor zwei Jahrzehnten ein neues Wertschöpfungsmodell entstanden. Das industrielle Internet (Industrie 4.0) und der 3D-Druck ermöglichen gegenwärtig eine Digitalisierung der Produktions- und Logistiksysteme.

Gemeinsam mit Partnern unterstützt Competivation seine Klienten bei der Gestaltung von digitalen Plattformen und der Realisierung neuer Wertschöpfungsmodelle.

Baustein: Innovationsfähige Organisation

Bei der Gestaltung einer innovationsfähigen Organisation stellt sich zunächst die Aufgabe, die Innovationsverantwortung auf den Führungsebenen zu klären und das Rollenprofil von Innovationsmanagern zu präzisieren.

In den letzten Jahren haben viele Unternehmen daran gearbeitet, ihr Ideenmanagement (das sogenannte Fuzzy-Front-End) zu verbessern. Außerdem gibt es häufig Optimierungspotenzial bei den Innovationsprozessen sowie dem Management von Innovationsprogrammen und -projekten.

Die Kombination strategischer Handlungsmuster erfolgt zunehmend im Rahmen einer dualen Organisation. Dabei wird die vorhandene Hierarchie durch ein agiles Netzwerk ergänzt. In einer dualen Organisation steigt die Bedeutung von Software-Plattformen für die Zusammenarbeit. Viele Unternehmen haben deren Potenzial allerdings noch nicht ausgeschöpft.

Competivation verfügt über eine umfangreiche Erfahrung in der Organisationsberatung. Wir unterstützen Unternehmen bei der organisatorischen Umsetzung von neuen strategischen Handlungsmustern.

Baustein: Innovationsfördernde Kultur und digitaler Wandel

Die Bewahrung einer innovationsfördernden Kultur ist die zentrale Herausforderung für etablierte Unternehmen. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet eine Führung, die die richtige Balance zwischen Produktivitäts- und Innovationsorientierung findet (Ambidextrous Leadership).

Ein Ziel der innovationsorientierten Führung ist es, individuelle Talente und Innovationsfähigkeiten zu fördern und in leistungsfähigen Innovationsteams zusammenzuführen. Dabei entwickelt sich die Innovationslaufbahn immer stärker als eigenständiger Karriereweg.

Der digitale Wandel, der häufig in neu gegründeten Organisationseinheiten beginnt, erreicht zunehmend die gesamte Organisation. Dies erfordert ein weiterentwickeltes Change Management zur Verbesserung des Innovationsklimas. Eine große Rolle spielt dabei neben einer Steigerung der Digitalkompetenz eine interne Kommunikation, die kulturelle Brücken schlägt und die neue Führung in Szene setzt.

Bei diesen Veränderungsprozessen versteht sich Competivation als erfahrener Sparringspartner, der die Organisationsentwicklung begleitet.

Baustein: Nachhaltige Wertsteigerung mit Innovationen

Das Ziel eines ganzheitlichen Innovationsmanagements ist die nachhaltige Wertsteigerung für das Unternehmen und seine Interessensgruppen (Stakeholder). Im Rahmen einer verbesserten Innovation Governance stellt sich daher die Aufgabe, den Wertbeitrag von Innovation stärker zu thematisieren.

Am Anfang steht eine Analyse der Innovationsfitness und speziell der digitalen Fitness im Rahmen eines Audits. Ein solches Audit, das auch die Herausforderungen im Umfeld berücksichtigt, bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung des Innovationssystems des Unternehmens. Innovationsmanager übernehmen dabei die Rolle von Fitness-Coachs.

Ein zentraler Baustein des Innovationssystems ist die Innovationsstrategie. Eine Aufgabe des Innovationscontrollings ist es, aus dieser Strategie Innovationsziele und Leistungsmessgrößen (Key Performance Indicators) abzuleiten. Der Erfolg beim Erreichen dieser Ziele bildet einen wichtigen Inhalt für die Kapitalmarktkommunikation.

Competivation gehört zu den führenden Spezialisten für die Gestaltung des Innovationssystems von Unternehmen. Mit unserer Kombination aus Consulting und Executive Education haben wir im Dienstleistungssektor eine Geschäftsmodell-Innovation realisiert.

 

Weiterführende Informationen

Servatius, H. G.: Wie Manager das Innovationssystem verhaltenökonomisch gestalten. In: IM+io - Das Magazin für Innovation, Organisation und Management,  September 2015, Heft 3, S. 20-27

Servatius, H. G. / Piller, F. T. (Hrsg.): Der Innovationsmanager – Wertsteigerung durch ein ganzheitliches Innovationsmanagement, Düsseldorf 2014Servatius, H. G.: Gestaltung des Innovationssystems von Unternehmen. In: Servatius, H. G. / Piller, F. T. (Hrsg.), Der Innovationsmanager – Wertsteigerung durch ein ganzheitliches Innovationsmanagement, Düsseldorf 2014, S. 21-64Servatius, H. G.: Der Chief Innovation Officer als Orchestrierer (Teil 1) - Wie Innovationsmanager einen Mehrwert schaffen. In: IM - Die Fachzeitschrift für Information Management und Consulting, 2012, Nr. 2, S. 40-47

Servatius, H. G.: Der Chief Innovation Officer als Orchestrierer (Teil 2) - Anwendung der Theorie komplexer sozialer Systeme. In: IM - Die Fachzeitschrift für Information Management und Consulting, 2012, Nr. 3, S. 84-91

 

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